05.05.2019 Verkehrsunfall B12 Höhe Weilerle

 Einsatzbeginn:

Einsatzende:

Einsatzort:

 

Alarmierung:

Zusätzlich anwesende Einsatzkräfte:

 

Fahrzeuge:

eingesetzte Einsatzkräfte: 

Beschreibung:

 

 

 

 

16.31 Uhr

20.30 Uhr

Weitnau, Staatsstraße B12 Höhe Weilerle

Funkmeldeempfänger, Handy,

FF Hellengerst

 

HLF, TLF, MZF

25

 


Verkehrsunfall auf der B 12

Am vergangenen Sonntag, den 05.05.2019, ereignete sich auf der B 12  höhe Osterhofen ein schwerer Verkehrsunfall.  Während eines Überholmanövers kam es zu einem Frontalzusammenstoß zweier PKW. Aufgrund der Unfallmeldung der Ersthelfer wurden die Polizei und ein Großaufgebot des Rettungsdienstes an die Unfallstelle entsandt. Darunter war auch ein Rettungshubschrauber aus Reutte und ein Polizeihubschrauber.

 

Wegen eines langen Rückstaus wurde die Feuerwehr Weitnau um 16:50 Uhr nachalarmiert. Unser Auftrag war es die B 12 von der Anschlussstelle Seltmans bis zur Auffahrt Hellengerste zu sperren und den Verkehr über die OA 7 umzuleiten. Dies stellten wir mit drei unserer Fahrzeuge sicher. Im weiteren Verlauf konnte unser Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Unfallstelle vorrücken. Dort angekommen unterstützte die Besatzung die Polizei beim Umbau ihres Hubschraubers zum Patiententransport. Nach Abschluss der Unfallaufnahme konnten wir die stark verunreinigte Fahrbahn reinigen und halfen dem Abschleppunternehmen beim Abtransport der PKW.

Währenddessen setzte wieder starker Schneefall ein, der die Sicht auf der Bundesstraße stark beeinträchtigte. Um unsere Kollegen an der Anschlussstelle Hellengerste vor dem Verkehr zu schützen wurde um kurz vor 18 Uhr die Feuerwehr Hellengerst und der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Kempten (Stadtweiher) nachalarmiert. Somit konnten wir den Verkehr weithin sichtbar umleiten.

 

Da an der Unfallstelle unteranderem eine große Menge an Getriebeöl aufgetreten war musste über die Autobahnmeisterei noch ein Spezialgerät zur Fahrbahnreinigung nachgefordert werden. Gegen 20:15 Uhr konnte die Fahrbahn dann wieder für den Verkehr frei und unsere Sperren aufgehoben werden.  Nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war für unser der Einsatz nach ca. 4 Stunden beendet. 

12.04.2019 Brand in der Grund- und Mittelschule Weitnau

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Einsatzende:

Einsatzort:

 

Alarmierung:

Zusätzlich anwesende Einsatzkräfte:

 

Fahrzeuge:

eingesetzte Einsatzkräfte: 

Beschreibung:

 

 

 

 

21.12 Uhr

01.00 Uhr

Weitnau, Kirchstraße 13

 

Funkmeldeempfänger, Handy, Sirene

FF Sibratshofen

 

HLF, TLF, DLK, MZF

50

 

 


Am Abend des 12.04.2019 waren einige unserer Kameraden auf der Generalprobe zum Frühjahrskonzert der HMG Weitnau, drei waren als Ausbilder an der Zwischenprüfung der Feuerwehr Grundausbildung tätig und im Grunde ging jeder seiner freitäglichen Alltagstätigkeiten nach. Diese Routine wurde um 21:12 Uhr plötzlich durch eine Alarmierung über Funkmeldeempfänger, Handy und Sirene unterbrochen. So rückten wir mit dem Stichwort „B3 – Rauchentwicklung im Gebäude“ zur Grund- und Mittelschule in Weitnau aus.

Aufgrund des großflächigen Objekts waren wir froh, dass uns Passanten schon in Richtung des Brandherdes lotsen konnten. Der Einsatzleiter konnte der Leitstelle so umgehend eine „Lage auf Sicht“ melden. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung aus dem Neubau des Schulgebäudes wurde in diesem Zuge die Feuerwehr Sibratshofen zur Unterstützung mit Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert. Unser Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) begann sofort mit der Brandbekämpfung im Gebäude. Da sich die Kameraden schon während der Fahrt mit Atemschutzgeräten ausrüsten konnten ging dies recht zügig. Parallel sorgten die Drehleiter und der pneumatische Lichtmast vom HLF für eine gute Ausleuchtung der Einsatzstelle. Die Besatzung unseres Tanklöschfahrzeuges stellte währenddessen eine Wasserversorgung vom Hydranten her.

Aufgrund der anhaltend starker Rauchentwicklung und dem damit verbundene hohen Bedarf an Atemschutzgeräteträgern wurde beschlossen eine Atemschutzsammelstelle einzurichten. Im Laufe des Einsatzes konnten wir hier alle freien Atemschutzfalschen, Masken, sonstige Gerätschaften und Personal für den Innenangriff sammeln.

Derweil wurde der Brand im Gebäude mit zwei C-Rohren erfolgreich bekämpft. Weitergehend konnten wir den Brandraum dann mit zwei Wärmebildkameras auf weitere bestehende Glutnester kontrollieren. Zur abschließenden Brandbekämpfung musste mit Hilfe von Einreißhacken und sonstigen Brechwerkzeugen die Zimmerdecke teilweise geöffnet werden.

Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten wir mit Hilfe unseres Hochdrucklüfters den Rauch aus dem Gebäude blasen. Dieser hatte sich schon in weiten Bereichen des Neubaus ausgebreitet. Zudem wurde mit unserem Nasssauger das Löschwasser im Klassenzimmer aufgesaugt. Die Arbeit einer Feuerwehr hört eben nach dem Löschen noch lange nicht auf.

Nach einer weiteren Erkundung durch unsere Zug- und Gruppenführer konnte ein eingeschlagenes Fenster entdeckt werden, welches den Verdacht auf eine vorsätzliche Brandstiftung nahelegte. Dieser Verdacht wurde uns dann leider auch vom später dazukommenden Kriminaldauerdienst bestätigt. Diesen unterstützten wir dann auch durch Ausleuchten des Tatortes und dem abschließenden verschließen des eingeschlagenen Fensters mit einer Holzplatte.

 

Doch auch jetzt war unser Einsatz noch nicht beendet. So mussten im Feuerwehrhaus noch die Fahrzeuge neubestückt und getankt, Schlauche gewaschen, Atemschutzfalschen ersetzt und viele Gerätschaften gereinigt werden, um für den nächsten Einsatz gewappnet zu sein. Nach 3,5 Stunden war dann für uns um ca. 1 Uhr Ende.


22.02.2019 Schneelast reißt Fenster aus Verankerung

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Einsatzort:

 

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Zusätzlich anwesende Einsatzkräfte:

 

Fahrzeuge:

eingesetzte Einsatzkräfte: 

Beschreibung:

 

 

 

 

08.20 Uhr

10.00 Uhr

Weitnau, Engelhirsch 22A

 

Funkmeldeempfänger

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DLK, MFZ

7

Ein weiterer Schaden durch die unglaublichen Schneelasten in diesem Winter ereignete sich in Engelhirsch. Ein Fenster wurde durch den Dach-schnee aus der Dachhaut eines Wohngebäudes gerissen. Wir entfernten daraufhin diesen Teil-bereich des Daches vom Schnee und reparierten das Fenster notdürftig, um weiteren Wassereintritt in die Wohnung zu vermeiden.



09.02.2019 Einsatz in Maierhöfen-Riedholz

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Einsatzende:

Einsatzort:

 

Alarmierung:

Zusätzlich anwesende Einsatzkräfte:

 

Fahrzeuge:

eingesetzte Einsatzkräfte: 

Beschreibung:

 

 

 

 

20.33 Uhr

00.30 Uhr

Maierhöfen, Hauptstraße

 

Funkmeldeempfänger, Handy

Kreibrandrat, FF Maierhöfen gesamt, FF Isny mit DLK und Höhenrettungsgruppe

DLK, HLF

14

Einen weiten Anfahrtsweg zum Einsatzort hatten wir am 09.02.19. In Maierhöfen-Riedholz drohte ein ehemaliger Milchviehstall mit darüber gelegenem Futterlager auf Grund der hohen Schnee-Dachlasten einzubrechen. Beim Eintreffen waren bereits die FFW Maierhöfen und Isny vor Ort, um die Dachflächen-Südseite vom Schnee zu befreien. Unsere Drehleiter positionierte sich an der Nordseite des Gebäudes, wo wir die Höhenrettungsgruppe der FFW Isny auf das Dach brachten und sicherten. Während des gesamten Einsatzes hörte man immer wieder das Dach laut Knacken und was man vermeiden wollte, wurde um 21.30 Uhr zu Gewissheit: das Dach stürzte auf der nördlichen Seite mit etwa 2,5m auf 3m ein. Nach der erneuten Sicherung der Einsatzstelle wurde der restliche Schnee vom Dach geschaufelt. Unsere in Bereitschaft wartenden Kameraden zuhause im Feuerwehr-haus Weitnau mussten in dieser Nacht nicht mehr in den Einsatz



08.02.2019 Scheune auf Grund der Schneelast eingebrochen

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Einsatzort:

 

Alarmierung:

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Fahrzeuge:

eingesetzte Einsatzkräfte: 

Beschreibung:

 

 

 

 

08.00 Uhr

13.30 Uhr

Weitnau, Hoheneggstraße

 

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DLK, TLF

5

Bei unserem Eintreffen waren bereits erste Stützbalken der Scheune auf Grund der hohen Schneelast gerissen. Wir verzurrten und sicherten daher zunächst mit Bolzen die Scheune und den Zugang zum Dach ab, welches dann von viel Schnee und Eis per Hand freigeschaufelt wurde.



02.02.2019 Schneelast von Dach in Weitnau

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Zusätzlich anwesende Einsatzkräfte:

 

Fahrzeuge:

eingesetzte Einsatzkräfte: 

Beschreibung:

 

 

 

 

18.00 Uhr

19.10 Uhr

Weitnau, Schlesierweg 4

 

Handy

---

 

DLK, TLF

4

Der nächste Einsatz zum Räumen eines Daches rief uns in den Schlesierweg. Durch die hohe Schneelast bog sich eine Solar- und Photovoltaik-anlage bereits durch und das Dach war undicht. Während wir das Dach vom Schnee befreiten, riss eine plötzliche abgehende Dachlawine einen Feuerwehrmann mit, er wurde jedoch von der Höhensicherung aufgefangen.



30.01.2019 Schneelast von Dach in Weitnau

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Einsatzort:

 

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Fahrzeuge:

eingesetzte Einsatzkräfte: 

Beschreibung:

 

 

 

 

15.45 Uhr

16.40 Uhr

Weitnau, Hernweg 5

 

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DLK

4

Auf Grund des noch immer anhaltenden Schneefalls musste ein weiteres Dach von der Schneelast befreit werden.



24.01.2019 Unterstützung Rettungsdienst in Missen-Wilhams

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Alarmierung:

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Fahrzeuge:

eingesetzte Einsatzkräfte: 

Beschreibung:

 

 

 

08.29 Uhr

09.50 Uhr

Missen-Wilhams

 

Funkmeldeempfänger, Handy

Rettungsdienst

 

DLK, HLF, MFZ

13

Vor kurzem übten wir mit der neuen Drehleiter noch genau dieses Einsatzszenario: leider stürzte eine 97jährige Person in ihrer Wohnung im 2. Obergeschoss in Missen-Wilhams so schwer, dass der Rettungsdienst auf Grund der starken Schmerzen der Frau und des zu engen Treppenraums nicht den gewöhnlichen Weg nach draußen nehmen konnte, sondern uns zu Hilfe rief. Mit unserer Drehleiter, an deren Korb wir eine Tragenhalterung befestigten, beförderten wir die Frau nach unten und übergaben sie zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst.  



24.01.2019 Dächer des Bauhofes Weitnau und Gasthaus Adler vom Schnee befreit

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Zusätzlich anwesende Einsatzkräfte:

 

Fahrzeuge:

eingesetzte Einsatzkräfte: 

Beschreibung:

 

 

 

 

07.30 Uhr

17.00 Uhr

Bauhof Weitnau und Gasthaus Adler

 

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DLK

12

Des einen Freud des andern Leid: was für Wintersportvergnügen bei den einen sorgt, sind bei der Feuerwehr gewiss wieder Einsätze, um an diesem Tag das Dach des Bauhofs Weitnau und das Dach der Gaststätte Adler von den großen Schneelasten zu befreien. Dieses Mal waren nicht nur die Schneeschaufeln im Einsatz, gesichert mit den Gurten der Absturzsicherung zerteilten die Feuerwehrleute mit Kettensägen den gefrorenen Schnee und die Eisplatten in arbeitsgerechte Größen. Hierbei diente uns unserer Drehleiter nicht nur um zum Einsatzbereich zu fahren, sondern auch zum Sichern der Kameraden auf den Dächern.



07.01.2019 bis 17.01.2019 Schneemassen bescherten viele Einsätze

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Fahrzeuge:

eingesetzte Einsatzkräfte: 

Beschreibung:

 

 

07.01.2019 - 17.01.2019

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Weitnau Grund- und Hauptschule, Gabriel-Chemie, Privathäuser im Markt Weitnau

Handy

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DLA(K), TLF, MFZ

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So schön die weiße Winterpracht für alle Wintersportler ist - die großen Schneemassen hielten uns Feuerwehrleute in den vergangenen zwei Wochen schwer beschäftigt. Tag für Tag wurden die Dächer von Privathäusern, der Gabriel-Chemie und der Grund- und Mittelschule von den schweren Schneelasten von uns per Hand freigeschaufelt, hin und wieder konnte auch eine Schneefräse eingesetzt werden. Die ansonsten einzige technische Hilfe hierbei war unsere neue Drehleiter, die die Feuerwehrleute auf die Dächer brachte. Stundenlang wurde dann Schicht für Schicht der Schnee abgetragen, der an manchen Stellen so überhaupt kein Ende nahm. 

Gerne hätten wir all die Anfragen unserer Mitbürger abgearbeitet, aber irgendwann hielten die Arme keine Schneeschaufel mehr. Inzwischen hat sich die Lage Gott sei Dank beruhigt und Frau Holle hatte ein Einsehen mit uns und ließ Ihre Flocken bei sich.

Danke an alle, die uns mit Schneeschaufeln, Schneehexen und Fräsen aus ihrem Privatbesitz unterstützt haben.